Tivoli Gröna Lund

Tivoli Grönalund

Auch die schwedische Hauptstadt besitzt einen eigenen Tivoli Park. Dieser liegt im Hafengebiet und hat vor allem eins: Platzprobleme. Dieses führt zu der ungewöhnlichen Anordnung der Fahrgeschäfte über- und ineinander. Aufgrund der prekären Parkplatzsituation reist man am besten mit der Fähre an.

Hier erhält man einen ersten vielversprechenden Eindruck vom Park. Mehrere Achterbahnen, ein Space-Shot und ein Freefall-Tower bilden schon von weitem eine eindrucksvolle Silhouette. Kommt man näher ran, entdeckt man noch eine Krake und einen Wellenflieger, die jeweils auf einem Pier den Park aufs Wasser erweitern. Also schnell an die Kasse. Eintritt und Wristband bezahlt und rein in den Park.

Die Atmosphäre, die hier herrscht, habe ich so noch nie erlebt. Spielbuden, Fahrgeschäfte und Restaurationen reihen sich bunt aneinander und übereinander. Überall laufen Leute mit überdimensionalen Süßigkeiten herum, gewonnen an einem der vielen Glücksräder im Park.

Wir machten uns zuerst daran, die Coaster zu fahren. Dann ging es an die restlichen Attraktionen. Die Kinder waren begeistert von Fun-House "Lustiga Huset". Ein so großes hatten sie bisher noch nicht gehabt. Auch der Wellenflieger auf dem Pier kam sehr gut an. Aber unser absoluter Top-Favorit ist der Space-Shot Tower "Katapulten". Hier wird man nicht nur unter lustigen Kommentaren des Ride OP in den Himmel Stockholms geschossen, im zweiten Teil der Fahrt fungiert er auch noch als Freefall-Tower, der einem vorher noch einen ca. 30 Sekunden langen Blick auf die Stadt erlaubt.

Den besonderen Reiz bekommt der Park in den Abendstunden, wenn die unzähligen Lichter angehen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir auch die alte Berg- und Talbahn Rock-Jet gefahren, die einst der Achterbahn Kvasten weichen musste. Jetzt hat sie auf dem Dach der Geisterbahn einen neuen Standplatz gefunden. Während die Männer sich dem Jetline hingaben, plünderten die Frauen die Greifautomaten. Auf den Thrillride Extrem und den Breakdancer Pp Expressen hatten wir an diesem Tag keine Lust.

Auch die Preise für Essen sind sehr human, zumal wenn man anstatt der bestellten Cheeseburger für 44 Kronen ein komplettes Menü zu gleichen Preis erhält. Es war halt schon spät. Erst nach 22:00 Uhr verließen wir den Park wieder mit der Fähre. Vom Wasser sieht der Park am Abend noch besser aus als am Tage.

Fazit

Der beste Tivoli, den wir je besucht haben. Der Park rockt einfach. Wer kann, sollte auf jeden Fall die Abendstunden nutzen. Und keine Angst vor einem vollen Park. Dieses erhöht die Atmosphäre deutlich, aber die Wartezeiten halten sich in Grenzen. Wir wollen auf jeden Fall wieder hin.

Juli 2009 - Thorsten & Family

Die Bilder

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