Arrow Dynamics

Arrow DynamicsArrow Dynamics wurde 1945 in Clearfield / Utah von Karl Bacon und Ed Morgan gegründet und wurde zuletzt von Ron Toomer geführt.  Arrow Dynamics hat seinerzeit den Achterbahnbau - insbesondere in den USA - dominiert, und es gibt in den Staaten nur wenige Parks, die keinen Arrow-Coaster in ihrem Portfolio haben / hatten. 

 

Auch durch einige Neuerungen im Achterbahnbau hat Arrow von sich reden gemacht. So wurde u.a. das runde Laufrohr (Matterhorn Bobsled im Disneyland Anaheim) erstmalig von Arrow verbaut. Und auch einige Fahrfiguren, die teilweise heute noch (teilweise leicht abgeändert) in modernen Achterbahnen zu finden sind, stammen aus der Feder von Ron Toomer. Arrow zeichnet auch für Magnum XL-200 in Cedar Point, der erste Coaster jenseits der 200 ft-Marke (ca. 60 m), verantwortlich. Und auch die Suspended Coaster oder das 4th-Dimension-Prinzip (erstmalig bei X) wurde von Arrow entwickelt.

 

Arrow musste im Jahr 2002 Insolvenz anmelden, nachdem die Schadenersatzzahlungen und Konditionalstrafen für die nicht rechtzeitige Fertigstellung von X (heute X2) im kalifornischen Six Flags Magic Mountain zu hoch waren. Die Firma wurde dann von S & S Power übernommen.

 

Bei den Coasterfans sind die Arrow-Coaster nicht unbedingt geliebt. Es gibt zwar Ausnahmen, aber insbesondere die Looping-Coaster verfügen teilweise über einen sehr fragwürdigen Fahrkomfort.

 

Coastertypen

4th Dimension Coaster

Unserer Meinung nach das genialste Modell von Arrow. Schade, dass es damals an der Technik haperte und nicht nur zur Insolvenz von Arrow führte, sondern anscheinend auch dazu, dass es bislang nur zwei Exemplare davon gibt (Eejanaika in Fuji-Q Highland wurde allerdings schon unter S&S Power gebaut, ein weiteres Exemplar wird derzeit von S&S Power in China errichtet). Allerdings hat Intamin die Bezeichnung für seine Zacspin-Coaster übernommen, so dass diese auch als 4th Dimension dargestellt werden.

 

Corkscrew

Ein Corkscrew ist eigentlich auch mehr ein Mischmasch. Entstanden ist der Begriff für Bahnen, die wirklich nur Corkscrews (meistens 2) besitzen. Es gibt aber auch Corkscrews mit anderen Inversionen wie Looping oder Batwing.

 

Hyper Coaster

Die Hyper Coaster sind mit den Mega Coastern von Intamin vergleichbar und zielen insbesondere nur auf die Höhe ab. Richtungswechsel sind bei den Arrow-Hypern eher selten und dienen mehr dem Zweck als dem Fahrspass.

 

Launched Loop

Nachdem man hier schon durch den Aufstieg auf die Plattform einen langen Weg nach oben hat, wird man von der Plattform abgeschossen, durchfährt den Looping und erreicht die nächste Plattform auf der anderen Seite. Danach geht es den gleichen Weg rückwärts zurück.

 

Looping Coaster

Wie es der Name schon sagt, bezeichnete Arrow so seine Looping Coaster. In den seltensten Fällen bestehen diese allerdings nur aus Loopings. Vielmehr sind diese oft ergänzt durch Corkscrews und / oder dem Batwing.

Auch hier war Arrow Dynamics teilweise bemüht, spezielle Höhenmarken zu erreichen, so ergeben sich ab und an merkwürdige Ansichten auf extrem hoch aufgeständerte Loopings wie z. B. bei Viper in Six Flags Magic Mountain oder der Great American Scream Machine in Six Flags Flags Great Adventure.

 

Mine Train

Tja, wie soll man einen Mine Train definieren ? Eigentlich nur durch die Art der Chaisen ? Je nach Park fahren die Mine Trains oftmals durch ein bergiges Terrain. Die Arrow-Varianten sind - im Vergleich zu den Mine Trains manch anderer Hersteller - verhältnismässig lang.

 

Special Coaster Systems

Unter diesem Begriff führte Arrow anscheinend alle nicht typischen Achterbahnen, die nicht in ihre Modellbezeichnungen passten. Darunter fallen z.B. Steeplechase im britischen Blackpool Pleasure Beach oder dem Matterhorn Bobsled im Disneyland Anaheim.

 

Suspended Coaster

Bei den Suspended Coastern sind die Gondeln unterhalb der Schiene angebracht. Im Vergleich zu den modernen Invertern verfügen diese jedoch über keine Inversionen. Ausserdem haben die Chaisen einen Boden unter den Füssen. Dafür sind die Gondeln frei schwingend. Von den 10 gebauten Modellen sind heute nur noch 5 in Betrieb.

 

Bolliger & Mabillard

Bolliger & Mabillard wird oftmals als Mercedes unter den Achterbahnherstellern bezeichnet, da deren Bahnen (in der Regel) extrem  ruhig und zuverlässig laufen. Allerdings gibt es auch hier die ein oder andere Ausnahme.

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Great Coasters International

Great Coasters International wurde 1994 von Mike Boodley Clair Hain gegründet und beschäftigt sich seitdem nicht nur mit der Errichtung neuer Holzachterbahnen, sondern auch mit der  Renovierung von Holzachterbahnen sämtlicher Hersteller. Die Bahnen von GCI sind meistens bekannt für ihre ruhige Laufruhe, aber ohne das "Woody-Gefühl" ausser Acht zu lassen. Weiterhin sind die Bahnen meistens sehr verschlungen. 

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Intamin

Die Firma Intamin mit Sitz in der Schweiz und in Liechtenstein sind bekannt für den Bau verschiedener Fahrgeschäfte wie Freifalltürme, Rafting-Bahnen und Achterbahnen. Bei Achterbahnen geht Intamin gern einen extremen Weg. Diese Einstellung haben uns die höchsten (jenseits der 100m) und schnellsten (bis zu 240 km/h) Achterbahnen beschert.

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Rocky Mountain Constructions

Rocky Mountain Constructions (kurz RMC) hat sich auf die Renovierung und vor allem auf den Umbau von Holzachterbahnen spezialisiert. Weltweit einen Namen hat sich RMC mit dem ersten Umbau des Texas Giant in Six Flags over Texas und dem Rattler zum Iron Rattler in Six Flags Fiesta Texas gemacht. Zwischenzeitlich sind jedoch weitere neue Projekte hinzugekommen. Auch komplette Neuentwicklungen hat RMC bereits abgeliefert.

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Schwarzkopf

Die Firma Anton Schwarzkopf wurde von Anton Schwarzkopf gegründet und beschäftigte sich erst einmal mit der Herstellung von Wohnwagen für Schausteller. 1957 wurde dann mit der Düsenspirale die erste Achterbahn eröffnet, und die Familie Schwarzkopf tourte zusammen mit der Familie Löffelhardt (gleiche Familie wie die Besitzer des Phantasialandes) über die deutschen Kirmesplätze.

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Vekoma

Vekoma ist eine niederländische Firma und zwischenzeitlich spezialisiert auf Standard-Achterbahnen. Gegründet wurde das Unternehmen bereits in 1926 unter dem Namen "Veldkonig". Damals hat man sich noch mit der Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten beschäftigt. Der erste Bau einer Freizeitanlage folgte erst 1967 mit dem Bau eines Riesenrades.

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