Wilde Maus XXL @ Eberhardt

Eberhardt - Wilde Maus XXL

In 2012 erwartet die deutschen Kirmesbesucher endlich mal wieder eine neue Achterbahn auf den Festplätzen. Der Schausteller Eberhardt wird auf dem Sommerdom 2012 die "Wilde Maus XXL" präsentieren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen kompletten Neubau. Vielmehr wurde eine "alte" Wilde Maus generalüberholt und um einige Streckenmeter auf 585 m (eine "normale" Maus ist 370 m lang) verlängert. Und auch in Sachen Höhe und Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h (normal 45 km/h) wurde zugelegt.

Eine weitere Besonderheit an der XXL-Variante ist, dass auch das Warten auf die Fahrt ein Erlebnis wird. Mit insgesamt 14 Belustigungselementen soll den baldigen Passagieren das Warten versüsst werden. Wir haben uns am 20.07.2012 selbstverständlich auf den Dom begeben, um die neue Coaster-Errungenschaft ausgiebig zu testen.

Das Design

Die Schienen ausserhalb des Bahnhofes glänzen komplett in einem knalligen Rot und passen sehr gut zu den gelben Stützen. Innerhalb der Station sind die Schienen noch in grün von den alten Zeiten, und die alten Zeiten scheinen auch schon länger her zu sein. Auf Dauer wird dieser Bereich sicherlich auch noch in rot umlackiert. Leider sind die Stützen unterschiedlich. Die Stützen der alten Maus sind in dem alten gelb und wurden auch nicht komplett neu lackiert. Die Stützen des neuen Teiles sind in beige lackiert. Die Sohle der alten Maus wurde ebenfalls nicht neu überarbeitet, hier wurden nur die Verbindungsstücke angeschweisst, um die Sohle für den neuen Teil zu ergänzen. Der Unterschied zwischen neu und alt ist deutlich erkennbar.

Die Beleuchtung der gesamten Anlage könnte etwas bunter ausfallen. An der breiten Seite - die in Hamburg parallel zum Weg steht - prankt der typische Wilde Maus-Schriftzug, allerdings ohne den Hinweis "XXL". An der höchsten Stelle über dem Liftende befindet sich eine der typischen Durchfahrten, wie sie bei vielen Mäusen zu finden sind. Hier wurde der Schriftzug "Wilde Maus XXL" mit modernster LED-Technik angebracht, der aber leider nicht richtig zu der restlichen Beleuchtung passt. Hier wird sich im Laufe der Zeit hoffentlich noch Einiges ändern.

Die Chaisen hingegen sehen klasse aus. Jede einzelne Chaise hat ein eigenes Design. An allen vier Seiten sind nun LED-Leuchten angebracht, die in verschiedenen Farben leuchten sollen. Dies klappte am ersten Abend allerdings nicht bei allen Wagen, vereinzelnd waren diese unbeleuchtet unterwegs.

In den nächsten Monaten wird sich das Design jedoch noch verändern. So werden die Stützen in grün gestrichen, und auch die Front soll noch durch diverse Verkleidungen noch verschönert werden.

Die Belustigungselemente

Die gross angepriesenen Belustigungselemente bestehen aus Drehscheiben, wackelnden und / oder versenkbaren Böden und Rollen, wie man sie von den Funhäusern her kennt. Wenn - wie bei uns - nicht allzu viel Andrang herrscht, ist dies eine lustige Sache und stimmt den Nicht-Coasterfreak (der beobachtet ja in der Zeit des Wartens in der Regel die technischen Abläufe) auf die Fahrt ein. Allerdings möchte ich nicht wissen, wie es sich bei einer komplett gefüllten Queue verhält, wenn man dort längere Zeit z. B. auf den Rollen ausharren muss.

Die Abfertigung

Die Bahn lässt sich insgesamt mit sieben Chaisen betreiben. Dadurch wurde die Wartezeit in der Station sehr kurz gehalten, und wir waren durchaus positiv überrascht, wie schnell es ging.

Die Fahrt

Fazit vorweg: Wir waren begeistert und positiv überrascht. Der Lift bringt die Chaise schnell auf den höchsten Punkt der Bahn, und nach den beiden ersten Kurven, die in dieser Höhe schon fast ein wenig Thrill aufkommen lassen, geht es die erste neue Abfahrt hinab. Hier holt die Chaise ordentlich Schwung und sorgt bei der Auffahrt sogar für Airtime. Ähnlich schnell wird die zweite Abfahrt erledigt, allerdings dieses Mal ohne Airtime. Die dann folgenden Mauskurven könnten gern ein wenig schneller durchfahren werden, und auch der Teil danach ist ja Standard.

Fazit

Wow ... Das hätte ich so nicht erwartet. Die neuen Elemente sind klasse, und auch der alte Teil lässt sich überraschend gut fahren. Somit ist die Wilde Maus XXL definitiv ein neues Highlight auf den deutschen Kirmesplätzen.

Juli / August 2012 - Olli

Die Bilder

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